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Iglauer Park

Es steht ein wunderschönes „Schloss” am Hang des Glas-Berges, umgeben von einem Park mit mächtigen Platanen, uralten chinesischen Gingo-Bäumen und amerikanischen Douglasfichten. Stammt dieser Park vielleicht aus einem Märchen? Wenn doch nicht aus einem Märchen, dann aus einem verschwundenen Zeitalter, dessen letzte Zeugen der Iglauer Park und die in seiner Mitte stehende Villa sind.
Die Geschichte beginnt im Jahre 1830, als der Töpfermeister Vince und Károly Stingl ihre Steingutwerkstatt in Városlőd/Waschludt, in der Nähe von ausgezeichneten Tonlagerstätten gründeten. Vince wollte sein Unternehmen aus dem benachbarten Dorf nach Waschludt holen, konnte sich aber mit dem Besitzer der Region, dem Grafen Domonkos Zichy, nicht darüber einigen.
Auch durch die fachgerechte Geschäftsführung machte die Handwerker- kultur in der Feinkeramik die dort „zurückgelassene Werkstatt" weltberühmt. Das ist heute die Porzellanmanufaktur in Herend.

Auch die Steingutwerkstatt wurde bekannt. In den letzten Jahrhunderten bekam sie zahlreiche Medaillen, die bezeugen, dass die Majolika von Waschludt mit ihren ungarischen Motiven auf der weißen Glasur einen bestimmten Stil in die Keramikindustrie brachte. Es handelt sich um mehr als 300 Gegenstände aus Ton: Vom Kinderwärmungsteller bis zum Krug, vom Kerzenständer über Ofenkachel bis zur gepressten Tonröhre. Alles, was aus Ton herzustellen war, war in Waschludt erhältlich. Die weitere Entwicklung wurde durch den zweiten Weltkrieg und die nachfolgenden politischen Umständen behindert. Nicht einmal die Wände der Werkstatt bestehen heute. Die Töpfereikunststücke mit der weißen Glasur werden in den Häusern von Waschludt als teuerste Schätze aufbewahrt.

Und wie kommt das Schloss mit dem Park hierher? Der erfolgreichste Besitzer des Keramik- Unternehmens, der Stuhl- und Holzwarenfabrikant, István Iglauer aus Budapest, lässt die Villa in den 20er Jahren am Hang des Glas-Berges bauen. Zum Bau der Villa, die größtenteils aus Holz gebaut wurde, benutzte man vorgefertigte Holzstücke aus der Schweiz. Der Holzwarenfabrikant Iglauer, war ein Liebhaber verschiedenster Fichtensorten. Er hat um die Villa einen Park errichtet und ließ alle in der Welt aufzufindenden Nacktsamer akklimatisieren. Nach der Verstaatlichung funktionierte der Park 30 Jahre lang als Pionierlager und im Sommer war der Glas-Berg von Kinderlärm erfüllt. Nach der Wende wurde der Iglauer Park mit bedeutender deutscher Unterstützung neu aufgebaut und heute von einer Organisation namens „Városlődi Villa” gGmbH. in Betrieb gehalten. Besitzer des Grundstückes und der Betreiberfirma sind die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und die Gemeinde Városlőd. Dem Bauherrn zu Ehren haben wir im Jahre 2001 diesen wunderschönen Ort Iglauer Park benannt.

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